Holzkamin

Ein Holzkamin dient zur Einzel- und Mehrraum Beheizung. Ein Kamin besteht in der Regel aus einem Feuerraum, einem Rauchsammler (auch Esse genannt) und einer Verbindungsleitung zu einem Schornstein.

Der Feuerraum wird hergestellt aus einem nichtbrennbaren Material, bevorzugt wird er mit Feuerfeststeinen ausgemauert. Alternativ kann der Feuerraum aus Gusseisenplatten hergestellt werden. Industriell hergestellte Feuerräume aus Stahlblech bedürfen einer zusätzlichen Auskleidung (z. B. Schamotte, Vermiculite, Kalziumsilikat) um das Stahlblech vor direktem Flammenangriff zu schützen. Der Rauchsammler und die Verbindungsleitung werden ebenfalls aus einem nichtbrennbaren Material hergestellt, heute wird bevorzugt Stahlblech verwendet.

Die technischen Bestandteile des Kamins werden zum Raum hin verkleidet bzw. abgemauert.

Häufig wird der Kamin vor einer rückseitigen Hauswand platziert und ragt in den Raum hinein. Hinter, über oder neben dem Kamin befindet sich der Schornstein zur Abführung der Rauchgase.

Die klassische Unterscheidung besteht im offenen
und geschlossenen Feuerraum.

Ein Kamin ist eine offene Einrichtung zum Verfeuern von Brennholz, während ein Ofen eine geschlossene darstellt. Zu einem Ofen gehört immer eine Tür.
Ein Kamin zeichnete sich lange dadurch aus, dass der Feuerraum keine Sperrvorrichtung hatte.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass ein Ofen ein frei stellbares Objekt ist, der nur durch das Ofenrohr mit dem Schornstein in oder an der Wand verbunden wird. Der Kamin hingegen ist immer in der Wand vermauert. Er besteht daher aus Steinwerk.

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